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Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde – auch Phytotherapie genannt – gehört zu den ältesten medizinischen Anwendungen der Welt und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Sie wurden schon immer zur Behandlung von Krankheiten und zur Gesundheitsvorsorge eingesetzt. 

Pflanzen enthalten unterschiedliche Inhaltsstoffe, die verschiedene Wirkungen auf unseren Organismus haben. Es gibt Pflanzen, die eine starke Wirkung auf der Körperebene entfalten, und andere, die zudem  in die Psyche und Seele wirken und hier stabilisierend oder kräftigend eingreifen.

In meiner Praxis verwende ich Heilpflanzen als:

Pulver oder Kapseln

Zu Pulver vermahlene Pflanzenteile werden pur oder als Kapseln eingenommen. Dies ermöglicht die Aufnahme aller Inhaltsstoffe der Pflanze und eine gute Verwertbarkeit. Besonders in der TCM und im Ayurveda findet diese Form der Pflanzenheilkunde häufig Anwendung.

Öle

Äußerlich angewendet entfalten Pflanzenöle ihre Wirkung über die Haut. Hochwertige Pflanzenöle können jedoch auch innerlich angewendet werden. Spezielle Mixturen verschiedener Öle werden gegen Bakterien, Pilze und Parasiten eingesetzt und sind eine natürliche Quelle vitaler Pflanzeninhaltsstoffe.

Urtinktur

Zur Herstellung der Urtinktur werden frische Pflanzen ausgepresst und mit Alkohol vermischt. Dadurch entsteht ein flüssiges Mittel zum Einnehmen, das einen hohen Anteil der speziellen Wirkstoffe einer Pflanze enthält – mit all ihren heilsamen Eigenschaften. Dies ist auch der Grund, warum nur ungiftige Pflanzen als Urtinkturen verwendet werden können.

Bachblüten

Bachblüten sind Extrakte aus Blüten, die lt. Dr. Bach, auf störende Emotionen und Gefühle wie z.B. Angst, Niedergeschlagenheit, Mangel an Selbstvertrauen, Stress, Grübelei positiv einwirken.
Laut der zentralen These von Dr. Bach beruht jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. Die Ursache dieser Störung sah er in einem Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit, und eine Heilung könne nur durch eine Harmonisierung auf dieser geistig-seelischen Ebene bewirkt werden.

Spagyrische Mittel

Dies ist eine Methode, um den Menschen und seine Beschwerden in der Einheit von Körper, Geist und Seele wahrzunehmen und in dieser Komponente – in Form einer Tinktur – auch zu behandeln. Das Wort Spagyrik stammt aus dem Griechischen und bedeutet „trennen und zusammenführen“, was mit der Herstellung zu tun hat. Die Spagyrik als medizinischer Zweig der Alchemie befasste sich damit, aus natürlichen Grundmaterialien wie Pflanzen, Mineralien und Metallen hochaktive Heilmittel zu machen. Durch die pharmakologischen Techniken Gärung, Destillation und Veraschung wird der Ausgangsstoff in eine Arznei umgewandelt. Dieses aufwendige Herstellungsverfahren ist nötig, um eine bestimmte Konsistenz zu erreichen, welche die nötige Kraft besitzt, auf den drei Ebenen Körper, Geist und Seele zu wirken.

Homöopathische Mittel

Aus Urtinkturen werden durch Vermischen und Verdünnen („Potenzieren“) homöopathische Arzneimittel hergestellt. Die Homöopathie wurde vor mehr als zweihundert Jahren von dem deutschen Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) entwickelt, dessen Prinzip es war, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen.
Der zugrundeliegende Gedanke ist es, die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus so anzuregen, dass es zu einer Besserung oder Heilung der Beschwerden kommt.

In homöopathischen Komplexmitteln werden mehrere Inhaltsstoffe miteinander kombiniert, sodass diese sich ergänzen und gegenseitig in der Wirkung verstärken/unterstützen.

 

Life in Balance - Pflanzenheilkunde

„Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt!“

Laotse